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Mehrschweinchen entsprechen ihrem Namen - sie vermehren sich rasend schnell.
Da man sie keineswegs allein halten sollte, sollte bei Pärchen der
Herr seiner baldigen Kastration entgegensehen.
Checkliste: Worüber sollte man sich vor der Anschaffung
eines Meerschweinchens Gedanken machen?
a) Meerschweinchen erreichen durchschnittlich ein Alter von 8-12 Jahren
- und mit jedem Jahr wächst die Wahrscheinlichkeit physischer Gebrechen!
Glaubst Du, über all die Jahre durch dick und dünn mit Deinem
Schweinchen gehen zu können, für den kleinen Kerl die Verantwortung
zu tragen? Wohin Im Urlaub oder während Krankheitsphasen, wenn Du
Dich effektiv dem Tier nicht widmen kannst?
b) Damit es sich wirklich wohlfühlt, benötigt ein Meerschwein
einen Käfig von mindestens 80 x 50 x 40 cm oder auf jeden Fall täglichen
Auslauf in der Wohnung oder in einem gesicherten Außengehege im
Garten oder auf dem Balkon.
c) Der Käfig muß grundsätzlich sauber gehalten werden,
da andernfalls gesundheitliche Risiken für Dich wie für das
Tier bestehen, die Geruchsbelästigung durch den Urin ist natürlich
nicht außer acht zu lassen. Das ist aufwendig und kostet täglich
Zeit, Geld und guten Willen. Einem Kind allein kann man besonders letzteren
nicht täglich abverlangen!
d) Meerschweinchen sind sehr gesellige Tiere, die grundsätzlich
nicht allein gehalten werden sollten. Es ist zutiefst unwahrscheinlich,
dass Du dem Schweinchen unentwegt gesaellschaft leisten kannst, ist dem
nicht der Fall, verkümmert es. Ein Schweinchen alleine zu halten,
ist schlicht Tierquälerei. Möchtest Du dennoch nur eines, so
musst Du täglich viele Stunden aufbringen, auf das Tier einzugehen.
Es benötigt Ansprache, Auslauf, Streicheleinheiten, Wärme und
Liebe. Was es aber vor allem anderen benötigt, ist ein Artgenosse.
e) Meerschweinchen werden zwar als ideales Haustier für Kinder gehandelt,
nichts desto trotz sollte man deren Pflege nicht dem Kind allein überlassen.
Die erwachsenen Aufsichtspersonen sollten sich täglich vom Wohlergehen
des Tieres, der Sauberkeit des Käfigs, dem Vorhandensein frischen
Wassers und Futters überzeugen.
f) Meerschweinchen sind in gewissem Maße "erziehbar" -
doch mit Schäden für die Wohnung wie angeknabbertem Holzmobiliar,
zerbissenen Kabeln, Ködeln und flüssigen Hinterlassenschaften
auf dem Teppich sollte gerechnet werden. Gegen diesen Hintergrund - darf
Dein Schweichen den dringend nötigen Auslauf in der Wohnung erhalten?
g) Katzen mögen Schweinchen zum Fressen gern. Wie schaut es mit bereits
vorhandenen Haustieren aus? Unsere Schweinche schlafen zwischen den Pfoten
unseres Terriermixes...aber nicht jeder Hund wird den Braten verschmähen...
h) Schweinchen werden krank. Unweigerlich...und die Kosten eventuell hoch!
Bist Du bereit dazu, das Tier regelmässig ärztlich versorgen
zu lassen? Ganz abgesehen davon, dass Du Dein krankes Schwein eventuell
per Hand füttern musst oder ihm, wenn es alt oder krankheitsbedingt
unbeweglicher wird, bei der Körperpflege behilflich sein musst...
i) Ein Schweinchen braucht tagtäglich frisches Gemüse, was für
Dich zeit- wie kostenintensiv ist! Hinzu kommen natürlich eine frisch
gefüllte Tränke und soviel Heu, wie das Schweinchen haben möchte.
j) Existieren Tierhaarallergiker in Deiner Familie?
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Hier mein Erfahrungsbericht zum Meerschweinchen:
Ein Meerschwein ist ein Kuscheltier auf vier Beinen, das versehentlich
mit einer voll funktionsfähigen Lunge und einem regen Magen-Darm-Trakt
ausgestattet wurde.
Lange bevor das Meerschweinchen in seiner uns Europäern bekannten
Variante in Gesellschaft spanischer Eroberer den Ozean überquerte,
um für einen Guinea auf dem britischen Markt gehandelt zu werden,
führte es ein friedliches, wildes Leben auf dem Südamerikanischen
Kontinent. Vier Gattungen
dieser nachtaktiven Tiere nagten sich weit und breit durch das Land und
gruben ihren Bau an ihnen genehmen, warmen, trockenen Plätzchen.
Das Berg- und Felsenmeerschweinchen, größer und hochbeiniger
als die anderen Vertreter seiner Art, konnte sogar auf Bäume klettern.
Eines schönen Tages entdeckte ein kluger und pragmatisch veranlagter
Indio, diese Szene ist nicht hundertprozentig verbürgt, was für
ein wunderbares Opfertier, zudem noch schmackhaft, so ein friedliches
Fellbündel abgeben würde. So kam das Schwein in Menschenhand
und wurde dort über die Jahrhunderte hinweg domestiziert, frei neben
den Hütten gehalten, gebraten und geopfert und als neue Gattung,
der des Hausmeerschweinchens, geführt.
Was den Briten ihr Guineapig, wurde uns das Meerschweinchen, eben weil
die Tiere über das Meer kamen und ihr Quieken an das junger Ferkel
erinnerte. "Porcellus", so ihre lateinische Bezeichnung, steht
für "kleines Schwein". Neben seinem Einsatz als Haustier
hat das Meerschweinchen einen festen Platz als Versuchstier erhalten.
1995 wurden, dem Tierschutzbericht der Bundesregierung von 1997 zufolge,
70034 dieser putzigen, kleinen Gesellen für die folgenden Zwecke
verbraucht:
1. Erforschung oder Erprobung von Methoden zur Diagnostik, Prophylaxe
oder Therapie
2. Entwicklung oder Prüfung von Arzneimitteln nach § 2 des
Arzneimittelgesetzes
3. Entwicklung oder Prüfung von Pflanzenschutzmitteln nach §
2 Abs. 1 Nr. 9 des Pflanzenschutzgesetzes
4. Prüfung anderer Stoffe oder Produkte als Arzneimittel oder Pflanzenschutzmittel
5. Prüfung zur Erkennung von Umweltgefährdungen
6. von 1.-5.: Gesetzlich erforderliche Prüfungen für die Anmeldung
oder Zulassung von Stoffen oder Produkten
7. Grundlagenforschung
Nach EU-Richtlinien beträgt dabei die "Mindestabmessung der
Käfiggrundfläche in Vorratshaltung und während der Versuche",
vom Gewicht des Tieres abhängig, zwischen 120 und 700 Quadratzentimetern.
Einem jungen Schweinchen der Gewichtsklasse von 150g steht demnach eine
Fläche von 10x12 Zentimetern zur Verfügung, das bedeutet, dass
es sich, quicklebendig und lebensfroh, einmal im Kreis drehen kann. Damit
ergeht es ihm ganz ähnlich wie seinem großen Namensverwandtem,
dem gemeinen Hausschwein, das nach mehr oder weniger langer Leidenszeit,
auf einem Minimalraum von 0,7 qm gehalten, mit einem Apfel in der Schnute
aufgetafelt wird.
Doch zurück zum Thema Meerschwein!
Die geringen Körpermaße, ein ausgewachsenes, gesundes Schweinchen
bringt geschlechtsabhängig zwischen 650 und 1200 Gramm auf die Küchenwaage,
sowie das weiche, buschelige Fell prädestinieren das arme Schwein,
in Schlagworte wie süß, niedlich und knuddelig verpackt, als
überwiegend anspruchsloses Streichelspielzeug in freudig ausgestreckten
Kinderhändchen zu enden. Dahinter steckt kein böser Wille, lehrt
doch ein ganzer Haufen seriöser Tierratgeber interessierte Eltern,
Meerschweinchen seien ideale Spielgefährten, billig in der Haltung,
quicklebendig und einfach putzig anzuschauen. Das ist weitestgehend richtig.
Das durchschnittliche Schweinchen ist überaus gesellig, bewegungs-
und kontaktfreudig und kaum aggressiv. Erhält es genug Zuwendung,
Auslauf und Beschäftigung, wird ordentlich versorgt und richtig ernährt,
steht ihm ein gutes Leben bevor. Zumindest in Anbetracht der Tatsache,
dass es nicht unter seinesgleichen und in Gefangenschaft lebt. So ein
Meerschwein kann bis zu 14 Jahre leben, in unseren Breitengraden darf
es sich glücklich schätzen, unter den erwähnten, optimalen
Lebensbedingungen nach durchschnittlich sechs Jahren ins Nager-Nirvana
einzutreten. Damit ergeht es ihm, um noch einen zweiten Vergleich heranzuziehen,
immerhin weit besser als dem Hamster, der, ursprünglich, gute 8-10
Jahre der Hamsterei nachgehen könnte, aufgrund des Dauerstresses,
dem das nachtaktive Tier in Kinderhand ausgesetzt wird, durchschnittlich
2,5 Jahre alt wird.
In den Besitz der ersten beiden Meerschweinchen gelangte ich, weil ein
20jähriges Kind mit großen blauen Augen und blonden Löckchen
auf mich herablächelte und "Oh...bitteeeeee" flehte. Gemeinsam
vertieften wir uns in einen GU-Ratgeber und beantworteten sämtliche
Fragen, die man sich vor dem Kauf eines Meerschweinchens stellen soll,
mit "Na, klar, gar kein Problem":
Ja, wir kümmern uns 8 Jahre darum, ja, wir kaufen einen großen
Käfig, ja, wir säubern ihn auch regelmäßig, ja, wir
füttern es sogar, ja, wir sprechen täglich mit dem Meerschwein,
ja, es knabbert eventuell unser Telefonkabel an, was macht das schon?,
ja, im Fall des Falles kann es die beste Freundin versorgen, ja, die Tierarztkosten
werden uns nicht umbringen, ja, keine Allergie wird dem Kleinen den Garaus
bereiten.
Die zahlreichen Fotos und Illustrationen liessen das erwähnte Kind
vor Freude hüpfen und überzeugten mich, dass das, was meinem
Leben noch nie gefehlt hatte, ein Meerschweinchen war - aber es sicher
nicht schaden könnte, sowas Niedliches im Haushalt zu haben. Zudem
behielt ich im Hinterkopf, mit der gleichen Strategie meinen Hundewunsch
umsetzen zu können, was, ein paar Jahre später, auch funktionierte...
Mit einem Käfig akzeptabler Größe bewaffnet, machten
wir uns auf den Weg zu einer Hobbyzüchterin. Ausgehend von der Annahme,
dass einem Schwein mit menschlicher Kommunikation nicht allzu gedient
war, nahmen wir gleich zwei mit, ein Männchen und ein Weibchen. Nach
kurzer Zeit der Wohntristesse zogen die beiden in einen selbstgezimmerten
Stall mit den Ausmaßen von 180x75x40 Zentimetern um, der mehrere
Ebenen aufwies, unter denen sie schlafen oder auf denen sie sich die Gegend
anschauen konnten, zwei grosse, einer Baustelle entwendete Pflastersteine
zum Krallenabwetzen, einen Blumentopf, in dem das Grünzeug versteckt
werden konnte, eine stark frequentierte Nippeltränke und einen Salzleckstein,
der grundsätzlich ignoriert wurde. Eines schönen Tages, nein,
eines schlimmen Tages, denn damals nahm das Unheil seinen Lauf, entdeckte
ich in unserer Tierhandlung einen wunderschönen, depressiven Schweinebock
und nahm ihn mit. Mein Freund befreite noch eine Schweinedame - und nun
besaßen wir derer vier: Benny, Wuschel, Jonathan und Josie.
Meerschweinchen werfen im Jahr bis zu fünfmal Junge bei einer Tragezeit
von 8-10 Wochen und erstmaliger Geschlechtsreife des Bocks im Alter von
5 Wochen. Wir traten in den edlen Stand der Schweinezüchter ein!
Hatte unser erstes Männchen bei der Damenwelt keinerlei Chancen,
vergewaltigte Bock Nummer zwei alles, was ihm unter die vierzehn Krallen
kam. Nach kurzer Zeit waren wir um 11 Junge reicher. 11 kleine + 4 große
Schweine ergeben eine ungeheure Schweinerei und Kastrationskosten. Bei
so einer Schweinegeburt zuzuschauen, ist wunderbar, und wir hatten bei
beiden Würfen die Gelegenheit dazu. Kaum hat die Schweinemutter das
erste Baby trockengeschleckt, Schweinchen kommen mit viel Fell und offenen
Augen auf die Welt, flutscht das nächste heraus und das nächste
und das nächste...dann die blutige Nachgeburt, die von der Mutter
aufgrund des großen Nährgehalts restlos verputzt wird.
Einer Schweinefamilie beim Spaziergang zuzuschauen, ist allerliebst. Ein
Erwachsener an der Spitze wird von seiner aufgereihten Nachkommenschaft
verfolgt, am Ende Erwachsener Nummer 2, der die Herde beisammen hält.
So tappeln sie vorsichtig durch die Lande. Schweinchen sind gute, sehr
schnelle und wendige Renner. Beim Familienausflug hingegen geht alles
ganz langsam und anständig vonstatten. Schritt für Schritt wird
vorsichtig abgeschnüffelt, geht ein Schweinekind verloren, setzt
es sich verwirrt auf den Popo und bricht in lautes, flehendes Quieken
aus. Während das Leittier dann bei der Herde bleibt, zieht der Schlusserwachsene
aus, das Kleine unter zartem Puffen und tröstenden Quieklauten zu
erretten.
Was wir im Lauf der Jahre und in Gesellschaft vieler Schweine lernten,
war, dass jedes Schweinchen anders ist, eine kleine Persönlichkeit,
deren Stärken und Schwächen mit jedem Jahr deutlicher zu Tage
treten. Nicht jedes Schweinchen ist gesellig - manche hassen nichts mehr
als die Quiekerei des Nachbarn, suchen immer die dunkelste Ecke auf und
fletschen die Zähne, möchte man sie einmal ans Tageslicht entführen.
Sie sind zweifelsohne nicht für Kinderhände geeignet und werden
schnell alleingelassen in einem Käfig dahinvegetieren, weil sie die
Erwartungen des Kindes enttäuschen. Manches Schweineweibchen stellt
sofort nach der Geburt kleine Schilder überall im Käfig auf
wie "Quieken nur zwischen sechs und sieben" oder "Rumtoben
unter Strafe verboten". Andere Schweinemütter hüten ihr
Kind auf Schritt und Tritt und entwickeln sich bei Gefahr zu fauchenden
Bestien. Der eine Schweinepapa erfreut sein Töchterchen mit zweifelhaften
Angeboten, der andere entwickelt sich zum hingebungsvollen Babysitter,
der rund um die Uhr das junge Schwein alles lehrt, was ihm wesentlich
erscheint.
Kein Schwein ist wie das andere - und definitiv keines ist als Kuscheltier
auf die Welt gekommen. Ein Schwein fühlt sich erst dann wirklich
wohl, ist es in der Gesellschaft anderer. Ein solche Herde ist mit sich
selbst beschäftigt und wendet sich dem Menschen nur zu, dreht es
sich um Futter oder Streicheleinheiten. Und auch dann möchte es entscheiden,
wann diese beginnen und wann sie zu enden haben. Das dürfte sein
gutes, zu respektierendes Recht sein, was Kindern nicht leicht fällt
und auf das Tier lebensverkürzend wirkt, da zusätzlicher Stress
entsteht.
Unser Hausmeerschweinchen ist ein zerbrechliches Geschöpf, das mit
einer sehr geringen Stressresistenz aufwarten kann. Zudem leidet es unter
zahlreichen Zivilisationskrankheiten, eigentlich ist es ein kleiner Selbstmordkandidat.
Beschließt ein Schweinchen, dass es seiner Existenz überdrüssig
sei, sei es aufgrund physischer oder psychischer Gebrechen, stellt es
die Nahrungsaufnahme ein. Der hochempfindliche Magen-Darm-Trakt gerät
aus dem bakteriellen Gleichgewicht und ist nach einer extrem geringen
Zeitspanne nicht mehr in der Lage, Nahrung zu verarbeiten. Durchfall ist
das häufigste, was man mit Zwangsernährung erreichen kann, denn
es liegt ganz und gar bei dem Schwein, sich für oder gegen das Leben
zu entscheiden. So ein kleines, nur noch aus Fell und Knochen bestehendes
Tier ist kein schöner Anblick - und schlimmer als alles ist die Hilflosigkeit,
die in dessen Halter entsteht. Sehr schnell kann ein kleiner Schnupfen
das zugempfindliche Schwein zur Aufgabe veranlassen, nach Operationen,
der Kastration beispielsweise, muss manches Böckchen heftig zur Nahrungsaufnahme
überredet werden, Krebs aufgrund genmanipulierten oder auch nur extremen
Düngemaßnahmen ausgesetzten Obst und Gemüses ist keine
Seltenheit, die Schweinchenlähme, vermutlich eine bisher unheilbare
Viruskrankheit, befällt die hinteren Gliedmaßen des Tieres
und führt zur Bewegungslosigkeit.
Ein Meerschweinchen ist ein Tier, das Arbeit bereitet. Der Käfig
muss regelmäßiger Reinigung unterzogen werden, dem Tier müssen
die Krallen geschnitten werden, eventuell auch die Zähne, was bei
(auch plötzlich auftretenden) Fehlstellungen häufig der Fall
sein kann. Langhaarmeerschweinchen muss das Fell gekürzt werden,
weil sie ansonsten über kurz oder lang anmutig verknotete Schweinchenködel
hinter sich herziehen. Wird das Schwein alt und kann sich nicht mehr richtig
bewegen, braucht es eventuell Unterstützung bei der Körperpflege.
Es ist ein zeit- und in seinem Rahmen kostenintensives Tier, für
Heu, Streu, frisches Obst und Gemüse, Vitamin C - Pulver, Schweine
sind zu dessen Eigenproduktion nicht in der Lage, Mineralstoffe etc. wird
in unserem Haushalt pro Monat mehr als für den Hund ausgegeben.
Hinter mir, im Nachfolgemodell unserer Käfigeigenkreation, sitzen
nun noch zwei Schweinchen und futtern pro Tag eine fast ihrem Körpergewicht
entsprechende Menge an Heu, als Nachspeise wahlweise Tomaten, Gurken,
grünen Salat, Äpfel, zum Frühstück ballastreiches
Körnerfutter. Der Herr wird langsam arthritisch und mit seinen fast
8 Jahren kommt er wohl in das kritische Alter. Die dazugehörige Dame
haben wir, nachdem ihre Vorgängerin an Krebs verstarb, als Gesellschaftsschwein
aus dem Tierheim geholt, über dessen Zaun sie ihre Besitzer zwei
Nächte zuvor, zu Beginn der Ferienzeit, geworfen hatten. Bei den
beiden war es Liebe auf den ersten Blick - und auch drei Jahre nach ihrem
ersten Zusammentreffen schlafen sie noch aneinandergekuschelt ein und
verbringen die Tage in quiekendem Gequassel. Vermutlich wird sie ihm,
verlässt er uns, rasch mit gebrochenem Herzen folgen...es sei denn,
wir finden schnell genug einen Gefährten für unser erstes Albinomädchen,
die Leah.
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